Trentino und Veneto 2018

Mit der „gelben GS“ und der Aprilia RSV 1000

Los gehts in München. Unser Ziel: Agritourismo della Pieve in Bardolino.
Wir fahren Richtung Garmisch, dann Soelden und über das Timmelsjoch. Das Wetter ist gut, allerdings ganz schön frisch draussen.
Die Pferde sind besattelt, Gepäck ist aufgespannt, die Sonne scheint. Mit der Ausrüstung gehen wir etwas Risiko, am Gardasee soll es schön und etwas über 20 Grad sein, also lassen wir Regenzeug zurück.
So oft sind wir schon bei vergangenen Fahrten vom Regen überrascht worden, aber wir fordern das Glück nochmal heraus, die Wetter apps zeigen alle auf Sonne und so geht’s los.
Auf der Fahrt Richtung Alpen merken wir dann doch, daß regen nicht das einzige Problem sein kann…. Kalt isses! Zwar wunderschönes Wetter, aber Frühling und Herbst sind eben nicht Sommer.
Die Straßen sind wenig befahren und die atemberaubende Kulisse, die wir schon so oft gefahren sind, ist trotzdem immer wieder überwältigend.

Über Grainau geht’s die Fernpassstraße Richtung Imst und unser erster kurzer Stop ist der Zugspitzblick am Blindsee.

Kurz darauf geht es weiter Richtung Passo del Rombo, auf Deutsch Timmelsjoch. Langsam und jeh höher wir kommen wird es immer kälter bei stralend schönem Wetter.
Meine Jacke ist warm genug aber nur mit Jeans hierauf war wohl doch etwas gewagt.

Oben an der Zahlstation machen wir kurz halt und geniessen wie viele andere die atemberaubende Aussicht. Kurz aufgewärmt in der Sonne geht’s weiter und wieder bergab, jetzt ist es richtig eisig und mir klappern schon die Zähne.
Bei der Fahrt bergab denke ich schon an ein warmes Getränk und was zu essen und dann endlich ist es soweit: Fast im Tal angekommen halten wir an bei Garber’s Jausenstation. Es ist jetzt wieder spürbar wärmer aber mich rüttelt es immer noch vor Kälte… Jetzt erstmal in die Sonne setzen und auftauen…

Gut gestärkt geht es weiter über Merano, Bolzano und Trento Richtung Lago di Garda, genauer gesagt nach Bardolino zur Farm „Agriturismo Della Pieve“ wo wir die nächsten Tage unsere Unterkunft haben.
Von hier aus werden wir unsere Fahrten starten und abends wieder beenden. Jeden Tag ein neues Ziel. Die Wege hier sind traumhaft, die Gegend voll von Überraschungen.
Jetzt erstmal ausruhen vom ersten Tag, danach eine Flasche Bardolino oder Valpolicella und morgen geht es weiter.

Monte Baldo
Der Monte Baldo ist ein zwischen Gardasee und Etsch gelegener,
etwa 30 Kilometer langer Bergrücken, der zum Gebirgszug der Gardaseeberge zählt.
Eingegrenzt wird der Monte Baldo im Norden vom Loppiotal, im Osten vom Etschtal, im Westen vom Gardasee und im Süden von den Moränenhügel bei Rivoli Veronese und der Ebene bei Caprino Veronese.
(Wikipedia)

Morgens nach dem Espresso geht’s los.
Die Straße führt steil nach oben bis nach San Michele. Von hier nemen wir die Seilbahn bis zum Tratto Spino auf 1760 Metern Höhe.
Oben angekommen, stehen wir in und etwas über den Wolken. Es ist eiskalt und der eisige Wind pfeifft uns um die Ohren.
Die Landschaft ist malerisch und wir erkunden den Berg. Nach etwa einer Stunde machen wir uns wieder auf den Weg nach unten. In San Michele stärken wir uns noch bevor wir weiter über die Bergstraßen fahrenVon Castello geht us rauf die Serpentinen über die Via Prada nach Prada und dann weiter über Caprino Veronese nach Affi, wo wir unser Abendessen einkaufen: Heut Abend wird gegrillt. 🙂

Verona
Was kann man alles erzählen über Verona… Dies über zweitausend Jahre alte Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten wie der Ponte Pietra, das Amphitheater, die Piazza della Erbe, das Haus der Julia und so vielem mehr.
Schaut euch die Bilder an…

Chioggia
Chioggia ist ein Seehafen in der italienischen Region Venetien. Sie gehört zur Metropolitanstadt Venedig.
Die Kleinstadt ist wie die Miniaturausgabe Venedigs, aber eben viel ruhiger.
Wie auch in Venedig, gibt es hier die berühmten Kanäle. Die Stadt ist auf Holzpfählen errichtet und über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Der Vena-Kanal teilt die Stadt und wird von neun Brücken gekreuzt.

Die Einwohner von Chioggia verbindet etwas ganz besonders. Ihre Nachnahmen. Wenn man hier jemanden nach seinem Namen fragt ist die Chance sehr hoch die Namen Boscolo, Tiozzo, Penzo oder Doria zu hören. Viele der Boscolos heißen Guiseppe, damit ist die Verwirrung noch grüßer.

Oft wohnen in einer einzigen Straße unzählige Boscolos oder Tiozzos, oft mit zusätzlich denselben Vornahmen.
Daher dürfen die Einwohner zusätzlich ihre Spitznamen offiziell eintragen lassen und werden oft nur mit diesen Namen identifiziert 🙂

Auf der Rückfahrt nach Bardolino haben wir noch kurz in Montagnana Halt gemacht um die komplett erhaltene Stadtmauer zu bestaunen.

So, nach den Stadtbesichtigungen hier noch einige Impressionen von unseren Rundfahrten durch Trentino und Veneto.


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