Veröffentlicht in Israel, Wege

R NineT en route vers le nord

Tour mit Ludovic

Die R NineTs sind gesattelt, es kann losgehen, 2 Tage Norden Israel, Camping und Sightseeing, das Wetter ist fantastisch, unsere Laune auch.
Erster Stopp, der Coffee-Truck „Atatürk“ auf dem Weg Richtung Norden.

Ok, wir sind aus Tel Aviv Metropolin raus und bei einem Kaffee und einem Sandwich kommt das Dauergrinsen ins Gesicht, das sich immer dann einstellt, wenn man raus ist mit dem bike, die Tour beginnt, die Natur, der Spaß, alles andere ist ausgeblendet…

Frisch gestärkt fahren wir durch die Carmel Berge Richtung Norden. Der Wald der Carmel Berge ist vor elf Jahren fast völlig verbrannt in einem schlimmen Waldbrand und es ist schön zu sehen, daß er sich langsam wieder erholt, alles ist sehr grün, selbst Ende des langen trockenen Sommers.
Über Route 70 geht es weiter fast bis zur libanesischen Grenze. Wir halten im Goren Park an und blicken auf Montfort auf der gegenüberliegenden Seite.
Montfort ist eine ehemalige Kreuzfahrerburg, die an den Ufern des Baches Keziv in Galiläa im Norden Israels liegt. Der arabische Name der Burg lautet „Qal’at Qurein“, was übersetzt „Burg des kleinen Horns“ bedeutet und wohl auf die spitzen Felsgipfel an der Bergseite hinter der Anlage zurückzuführen ist.

Weiter geht’s auf die Route 8993, die nördlichste Straße, die man entlang der libanesischen Grenze fahren kann. Sie führt über den Bergrücken zwischen Israel und Libanon. Die Strecke ist wunderschön und jedes Mal, wenn ich sie fahre, frage ich mich, wann wir vielleicht mal einfach rüber fahren könnten und libanesische Freunde mit uns zusammen zu uns fahren könnten.
Die Strecke ist teilweise eigentlich nur für Militärfahrzeuge gestattet, immer wieder sind Schutzwände und Betonboxen zum Schutz vor Beschuss an der Strecke, wir fahren bis nach Margaliot und biegen dann Richtung Kfar Giladi ab.
Es ist mittlerweile Nachmittag und wir werden gleich an unserem Campingplatz ankommen, dem „Green Camp“ in Beit Hillel, direkt am Hatzbani stream. Langsam bekommen wirr beide auch Hunger… 😉

Als die Zelte aufgeschlagen waren, haben wir uns mit ein paar Tomaten, Zwiebeln und Eiern versorgt für das „Shakshuka“ Frühstück and folgenden Morgen.
Danach ein kleiner Spaziergang am Hatzbani und dann einen Hamburger essen im Klumpus in der Nähe von Beit Hillel.
Die Nacht war gut, langsam hab ich mein „Schlaf-Setup“ im Zelt raus (demnächst mal etwas mehr über meine Ausrüstung).
Nach morgendlichem Kaffee und Shakshuka bauen wir die Zelte wieder ab und machen uns auf den Weg, Richtung Golanhöhen und die Fahrt über die berühmte Tapline Road oder auch Petroleum Road.

Der Name Petroleum Road leitet sich von der inzwischen stillgelegten Ölpipeline der Trans-Arabian Pipeline Company ab, an der die Straße vorbeiführt. Die Tapline, wie sie abgekürzt wird, entstand in den Ölfeldern Saudi-Arabiens, führte dann durch Jordanien und Syrien bis zu ihrem Ölexportterminal in Sidon an der Küste des Libanon.
Wer mehr lesen möchte, sollte meine Bericht von meiner großen Israel Tour lesen.

Bei Bruchim Qela‘ Alon biegen wir von der Petroleum Road ab und fahren Richtung Har Bental. Unsere nächste Station ist El Poran, ein Übungsplatz der IDF für Straßenkämpfe. Ein surrealer Ort, öffentlich zugänglich. Danach geht es rauf auf den Bental Berg für eine Kaffeepause auf 1100 Metern.

Von Har Bental fahren wir weiter über die Golanhöhen Richtung Tel Saki. Die Landschaft ist wie immer faszinierend. Bei Tel Saki halten wir länger an und ich erzähle Ludo die Geschichte de Militär Postens und seine Rolle im Yom Kippur Krieg. Wer hierzu mehr erfahren will, sollte wieder meinen Bericht von meiner großen Israel Tour lesen.

Von Tel Saki fahren wir jetzt weiter Richtung Süden, runter zum See Genezeret und dann weiter Richtung Tel Aviv.
Unterwegs halten wir noch in Nein (der Ort heißt wirklich so) und gönnen uns Spezialitäten aus dem Mittleren Osten im „Sahara palace“ Restaurant (heißt auch wirklich so) 😂

Dann ist unserer Wochenende zu Ende. War echt klasse, Danke Ludo!

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